

Rakitic: Schalker Versprechen für die Zukunft

- Bei Schalke ist Rakitic auch unter Trainer Magath im Mittelfeld gesetzt
Wien – Die fetten Jahre beim deutschen Bundesligisten Schalke 04 sind endgültig vorbei.
Im Ruhrpott wurde längst der Sparstift angesetzt, finanziell sind Neo-Coach Felix Magath und seinem Team die Hände gebunden.
Somit muss man mit den Spielern vorlieb nehmen, die vorhanden sind. Darunter befinden sich jedoch einige Rohdiamanten, denen eine große Zukunft bevorsteht.
Einer davon ist der erst 21-jährige Mittelfeldspieler Ivan Rakitic. Der Edeltechniker spielte sich bereits in den Notizblock großer Vereine, die kommende Saison nimmt er aber noch auf Schalke in Angriff.
Rakitic einer der Schalker Hoffnungsträger
Der gebürtige Schweizer und Doppelstaatsbürger (Schweiz/Kroatien) ist trotz seines jungen Alters kein Unbekannter mehr.
Bereits 2007 debütierte er im kroatischen Nationalteam, mit dem er auch an der EURO 2008 in Österreich und der Schweiz teilnahm.
Nach einer durchwachsenen Saison ist er einer der Hoffnungsträger, die die „Königsblauen“ wieder auf Kurs bringen sollen.
Im Gespräch mit LAOLA1 spricht Rakitic über die Schalker Vorbereitung, Neo-Trainer Magath und die hervorragende Stimmung im Spiel gegen Rapid.
LAOLA1: Bist du mit der Leistung Schalkes gegen Rapid zufrieden? Bist du der Meinung es war ein verdienter Sieg?
Ivan Rakitic: Naja, man hat schon gesehen, dass Rapid schon in einer ganzen anderen Phase der Vorbereitung ist, als wir. Bei denen geht es in einer Woche schon mit der Meisterschaft los. Wir sind jetzt aber wirklich mittendrin und müssen noch viel arbeiten, das hat man in den meisten Situationen gesehen. Aber wir können relativ zufrieden sein, haben ein gutes Spiel gemacht und fahren mit einem guten Gefühl nach Hause.
LAOLA1: Trainer Felix Magath hat acht Spieler eingewechselt. Wie sehr ist der Kräfteverschleiß der Vorbereitung zu merken?
Rakitic: Ich denke, dass in der zweiten Halbzeit vielleicht bei einigen Spielern schon die Kraft gefehlt hat. Da kommt alles zusammen. Dafür sind wieder frische Spieler hereingekommen, die sich beweisen wollen. Das ist gut für die Mannschaft und jeder Sieg tut uns gut. So kann es weiter gehen.
LAOLA1: Der Trainingsstart bei Schalke war vor knapp zwei Wochen. Wie weit ist die Mannschaft schon?
Rakitic: Eben, wir haben erst angefangen und sind erst mittendrin, deshalb ist es schwer, da schon etwas Genaueres zu sagen. Es geht in der Vorbereitung richtig zur Sache und die Beine werden schon ziemlich schwer. Da merkt man mittlerweile schon jeden Schritt. Aber andererseits tut das auch wieder gut, da man weiß, dass es für eine wichtige Sache ist. Von dem her machen wir es auch gerne, das kommt alles wieder zurück.
LAOLA1: Trainer Felix Magath hat für frischen Wind auf Schalke gesorgt. Wie sehr ist die Mannschaft unter ihm bereits zusammengerückt?
Rakitic: Ich denke wir hatten immer eine gute Stimmung in der Mannschaft. Klar war es schwer, da wir in der letzten Saison doch ein bisschen Probleme hatten. Aber es muss immer weitergehen. Wir wissen, dass wir vmit einem sehr, sehr erfolgreichen Trainerstab on Null anfangen können. Wir hoffen natürlich, dass der Coach das, was er mit anderen Vereinen bereits erreicht hat, auch bei uns umsetzen kann. Deshalb zieht jeder mit und versucht das Beste daraus zu machen.
LAOLA1: In Deutschland herrschen andere Maßstäbe. Wie hast du trotzdem die Atmosphäre und das Auftreten im Hanappi-Stadion erlebt?
Rakitic: Die Stimmung hier gegen Rapid war wirklich sehr gut. Man hat gleich von Beginn an bis zur letzten Sekunde gesehen, dass die Fans zu hundert Prozent hinter der Mannschaft stehen. Das tut natürlich gut. Klar sind die Stadien in Deutschland vielleicht um einiges größer, aber nur die Stimmung zählt. Und die war heute sehr, sehr gut.
Das Gespräch führte Guido Friedrich/Alexander Karper
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