Kein Urlaub beim Nationalteam: Die Bank ist nicht der Anspruch von Garics
Bad Tatzmannsdorf – György Garics ist einer von nur sechs Legionären im ÖFB-Aufgebot für das Testspiel gegen Spanien.
Mit seinen bisher 22 Länderspielen gehört der 25-Jährige bereits zu den erfahreneren Kräften unter Didi Constantinis Auserwählten.
Im zweiten Teil des LAOLA1-Interviews beschäftigt sich der Bergamo-Stammspieler mit den jüngsten Entwicklungen im Nationalteam.
Dabei hinterfragt Garics kritisch den „Jugendwahn“ des Teamchefs, würde er Andreas Ivanschitz und Martin Stranzl weiter gerne als Teil des Teams sehen und offenbart eine andere Interpretation der Rolle des Rechtsverteidigers als sein Vereinstrainer Antonio Conte beziehungsweise der Teamchef.
LAOLA1: Wie schätzt du momentan den Stellenwert der Legionäre im Nationalteam ein?
György Garics: Es gibt auf der Welt fünf Ligen, die im Ausland auch etwas zählen – Deutschland, England, Spanien, Frankreich und Italien. Ich glaube, dass die Legionäre, die dort auch Woche für Woche spielen, natürlich einen Stellenwert in der Mannschaft haben sollten. Die sollten auch quasi als „Beispiele“ für die österreichischen Spieler gelten. Andererseits ist es aber kein Bonus. Man kann nicht sagen: Ich spiele im Ausland, ich muss im Nationalteam spielen. So wie im Verein muss man auch im Team Leistung bringen. Ich kann, obwohl ich in Italien Woche für Woche spiele, nicht herkommen und einen Topfen zusammenspielen. Das geht nicht.
LAOLA1: Ist die verringerte Zahl an Legionären auf die Renaissance der Bundesliga-Kicker zurückzuführen, oder darauf, dass sich der eine oder andere Legionär verpokert hat?
Garics: Das Nationalteam sollte ein guter Mix der besten Spieler sein – jung oder alt, Legionär oder Nicht-Legionär sollte im Prinzip egal sein. Ich kenne keinen Trainer, der einen Besseren nicht aufstellen würde. Auf dem Platz gibt es kein Alter. Viele reden aktuell von einem Jugendwahn. Das Nationalteam sollte auch nicht zu einer Ausbildungsstätte werden. Weil einer jung ist, und weil er vielleicht bei seinem Verein zwei, drei Mal gut gespielt hat, soll das nicht heißen, dass er im Team praktisch einen fixen Platz hat. Der sollte dann auch verdient sein.
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LAOLA1: Aber genau das ist ja eingetreten…
Garics: Dass es in Österreich eingetreten ist, liegt in den Händen des Teamchefs. Das ist seine Entscheidung, dafür ist er bestimmt worden. Er trägt auch die Verantwortung. Wenn es nicht läuft, muss er die Konsequenzen tragen. Es hat ja durchaus etwas Positives: Wenn einer bei seinem Verein gut spielt, soll er auch die Möglichkeit bekommen. Zwei, drei Mal kann man ja gut spielen, aber man muss sich auch bestätigen können. Genau so sollte es aber in die andere Richtung sein: Sollte einer beim Verein zwei, drei Mal schlecht spielen, dann kann ich ihn nicht noch einmal dazu holen und sagen: Na gut, er ist noch jung. Das geht dann nicht. Ich sage: Das Team ist immer noch das Nationalteam, da sollten die Besten einer Nation spielen. Ich möchte natürlich auch mit den Besten zusammenspielen. Es ist heutzutage immer schwieriger, auf Dauer Leistung zu bringen. Deshalb sollte vielleicht mehr Zeit vergehen, dass man sagen kann, der hat zumindest eine gute Saison gespielt. Warum kaufen zum Beispiel Top-Vereine keine Spieler nach einer guten Saison? Die warten alle auf eine Bestätigung. Auf hohem Niveau funktioniert das so. Und so sollte es hier auch sein.
LAOLA1: Durch das Forcieren junger Kräfte bleiben natürlich andere auf der Strecke. Verstehst du den Ärger des einen oder anderen – zum Beispiel Martin Stranzls?
Garics: Ich glaube nicht, dass Martin wegen der Nichtberücksichtigung den Hut drauf haut. Das kann ich mir nicht vorstellen. Das wird sicherlich etwas sein, was er schon länger im Hinterkopf hatte. Sonst würde ich ihn wirklich als dumm bezeichnen, und ich glaube nicht, dass Martin so dumm ist. Das macht man vielleicht mit 17 oder 18 Jahren, dass man eine Entscheidung aus der Emotion heraus trifft. Wir können von heute bis übermorgen darüber sprechen, ich wiederhole mich: Für uns Fußballer und für unsere Karriere ist der Verein das Wichtigste. Das Nationalteam ist eine Auszeichnung, ein Bonus, etwas, das nicht ein jeder haben kann. Und ich verstehe Spieler, die sagen: Ich möchte schauen, dass ich bei meinem Verein spiele. Man muss ein etablierter Spieler sein, wo es wurscht ist, wenn ich zehn Tage nicht da bin, ich am Donnerstag zurückkomme und am Sonntag trotzdem spiele. Das wird heute immer schwieriger, die Luft wird immer dünner.
LAOLA1: Du sagst, die Besten sollen im Team spielen - also auch Andi Ivanschitz?
Garics: Ich war der erste Gegner von Andi, und das habe ich ihm auch immer wieder gesagt. Damals, als er nicht gespielt hat, wäre ich mit allen Trainern einverstanden gewesen, wenn sie gesagt hätten: Nein, ich hole ihn nicht, weil er nicht spielt. Das Nationalteam soll kein Training sein. Aber ich glaube durchaus, dass er mit seiner Qualität hier reingehört. Er schießt in Deutschland – das ist nicht irgendeine Liga – nicht umsonst seine Tore, macht Assists und bringt seine Leistung. Als Martin Stranzl nicht gespielt hat, war ich auch vollkommen einverstanden, dass er ihn nicht geholt hat. Leider zählt im Fußball die Vergangenheit nichts. Es zählt nicht, was du geleistet hast, sondern was du zurzeit bringst, und was du noch bringen wirst. Wenn er spielt, hat er natürlich auch das Recht und muss meiner Ansicht nach dabei sein. Es gibt nicht die Richtigen und die Besten. Es gibt diejenigen, die sich das Recht durch ihre Leistungen bei ihren Vereinen verdient haben, die werden hergeholt und die müssen dann schauen, dass sie die Leistung hier auch bringen. Ob der jetzt 17 oder 33 ist, sollte meiner Meinung nach egal sein.
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LAOLA1: Du hast unter Didi Constantini bislang eine Halbzeit gegen Kamerun gespielt. Für deine Ansprüche verlief das bisherige Länderspiel-Jahr nicht zufriedenstellend…
Garics: Bis zum Kamerun-Spiel war ich verletzt, die letzten beiden Spiele war ich freiwillig nicht dabei. Gegen Kamerun hat er mich angeschaut. Natürlich ist es für meinen Geschmack zu wenig. Woran es liegt, muss man den Teamchef fragen. Warum er denkt, dass ich gegen die Färöer-Inseln nicht spielen sollte, oder warum ich gegen Rumänien nicht zum Einsatz gekommen bin. Natürlich ist es bitter und für mich nichts Positives. Vorher haben wir besprochen: Wir wollen Legionäre. Gut, dann gibt es einen, der spielt immer, dann kommt er zum Team und hat eigentlich zehn Tage Urlaub gemacht. Das ist natürlich etwas, was mir weh tut, und was mir nicht gefällt. Aber der Teamchef trifft seine Entscheidungen, und wenn er sagt: Der Garics gefällt mir nicht, oder die Art und Weise wie er spielt, brauche ich nicht – ich habe keine Probleme damit. Da muss jeder die Entscheidung von jedem akzeptieren. Ich würde das akzeptieren, er braucht es mir nur zu sagen. Ich kann nur schauen, dass ich Woche für Woche meine Leistung bei meinem Verein bringe. Er hat die Möglichkeit, mich dort zu beobachten, dann kann er entscheiden: Hole ich ihn, hole ich ihn nicht?
LAOLA1: Wenn die Leistungen nicht stimmen würden, wärst du nicht Stammspieler in der Serie A…
Garics: Letzte Saison habe ich in Italien von 38 Partien in 35 gespielt. Die spiele ich nicht, weil ich schöne Augen habe oder weil ich ein netter Bua bin. Da wird sicherlich die Leistung gebracht. Ich denke mir, ich werde sicher meine Chancen bekommen. Ich erwarte natürlich auch, dass ich am Mittwoch zum Zug komme - ich denke auch zurecht, und meine, dass ich das auch in den letzten Spielen, wo ich nicht zum Einsatz gekommen bin, verdient hätte. Aber er hat sich so entschieden und muss sich natürlich auch bei mir nicht rechtfertigen und mir sagen, warum ich spiele oder nicht spiele. Aber ich glaube schon, dass ich nicht mehr der 18-jährige Bua von Rapid bin, dass er mich auch entsprechend behandeln muss. Darüber haben wir in den letzten Tagen gesprochen.
LAOLA1: Wie positiv ist es, dass man sich im Fußball-Land allerspätestens seit dem Frankreich-Spiel mehr Gedanken über die Rolle des Rechtsverteidigers macht?
Garics: Ich habe in dieser Woche eine TV-Diskussion über die Position des rechten Verteidigers gesehen. Da sind sieben Namen aufgekommen, und nicht ein einziges Mal meiner. Ich weiß, dass ich in Österreich sehr wenige Medienauftritte habe. Okay, Medien sind wichtig, aber ich bin der Meinung, dass ich durch meine Leistungen am Feld einberufen werden muss. Mir nutzt es nichts, wenn ich jeden Tag in der Zeitung stehe und auf dem Platz einen Topfen zusammenspiele. Aber trotzdem ist es schade, denn da gibt’s einen, der spielt Woche für Woche im Ausland, und da wird eine Diskussion darüber geführt, wer rechts hinten spielen könnte, und es kommt nicht einmal mein Name vor.
LAOLA1: Der Teamchef hat phasenweise vier Innenverteidiger in der Viererkette nominiert. Hast du Ähnliches in deiner Karriere erlebt?
Garics: Zurzeit, ja. Antonio Conte (Bergamo-Coach; Anm.d.Red.) hätte am liebsten vier Innenverteidiger in der Viererkette, weil er nicht möchte, dass die Spieler nach vorne gehen. Ich sage, dass das ein vollkommener Blödsinn ist. Denn überall werden rechte und linke Außenverteidiger gesucht, die den Drang nach vorne haben. Alle wollen Spieler, die 90 Minuten auf und ab gehen können. Das heißt ja nicht, dass die nicht verteidigen können, denn du bist ja ein Verteidiger und musst auch deine Defensivaufgaben leisten. Aber je mehr Mittel du hast, nach vorne mitzugehen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass du etwas bewirken kannst, dass du mehr Druck erzeugen kannst und auch erfolgreicher wirst.
LAOLA1: Mit der Floskel vom „Außenverteidiger mit dem Lasso einholen“ kannst du also nichts anfangen?
Garics: Alle Trainer haben immer zu mir gesagt: ‚Geh, geh, geh, geh, geh, geh, ich will dass du nach vorne gehst.’ Ich habe auch die Qualität dazu. Ich kannte bisher keinen anderen Trainer, der das anders sieht, Conte ist der erste. Auch der Teamchef hat immer wieder angesprochen, dass er möchte, dass man hinten trocken spielt. Aber ich glaube, dass es im heutigen Fußball immer wichtiger wird, dass Außenverteidiger einen Offensivdrang haben. Bei uns im Nationalteam spielt sicher eine Rolle, dass wir in den meisten Spielen Außenseiter sind. Da ist es vielleicht eine Art und Weise, sich zu schützen, dass man mehr Verteidiger hinten hat, dass man bei einem Ballverlust nicht so offen steht. Das könnte die einzige Überlegung dahinter sein. Aber ich denke, dass man auf dem Level schon die Sicherheit haben muss, dass man den Ball im Spielaufbau nicht verliert, wenn der rechte oder der linke Verteidiger mitgehen. Das ist natürlich vorausgesetzt. Da gebe ich dem Teamchef schon Recht. Denn wenn die Pässe jedes Mal abgefangen würden, sodass ich dann hinten offen bin, dann ist es wirklich gescheiter, ich bleibe hinten. Nur, so werden wir keinen Fußball zusammen bringen und vor allem keine Tore schießen.
LAOLA1: Aber gehört das nicht zum Wesen des Spiels dazu, dass ein Außenverteidiger weiß, wann er nach vorne gehen kann?
Garics: Das ist überall so. Von mir wurde in Italien immer verlangt, dass ich mitgehe - wenn ich kann, 100 Mal in einem Spiel. Aber: Die Priorität ist, dass ich keinen vorbeilasse - und dann erst heißt es, wenn du die Kraft und die Möglichkeit hast, musst du natürlich gehen. Wenn ich 100 Mal gehe und 99 Mal verlieren wir den Ball, und sie rennen dich jedes Mal rechts hinten ab, dann hat er recht. Es ist auch durchaus legitim, jeder Trainer hat seine Art und Weise zu spielen. Ich habe als Spieler meine Art und Weise zu spielen. Aber er ist der Chef, ich muss mich an ihn anpassen.
LAOLA1: Ist deine Geduld enden wollend, wenn du im Nationalteam längerfristig nicht zum Zug kommen solltest?
Garics: Ich kann ja jetzt nicht daran denken, welche Entscheidung ich treffen könnte, wenn ich in Zukunft nicht dabei bin. Ich muss daran denken, dass ich meine Leistung bringe. Ich bin dabei und muss alles dafür geben, dass ich spiele. Ich werde sicher auch meine Möglichkeiten haben. Spanien ist im Prinzip mein zweites Pflichtspiel unter ihm, und da liegt es an mir, Leistung zu bringen. Es liegt eigentlich alles in meiner Hand. Er ist der Trainer, ich muss das machen, was er von mir verlangt. Wenn er der Ansicht ist, dass ich das gut mache, dann wird es sicherlich kein Problem geben. Wenn er sagt, der gefällt mir nicht oder macht nicht das, was ich ihm abverlange, dann kann man in weiterer Zukunft über andere Entscheidungen sprechen. Nochmals: Urlaub beim Nationalteam gefällt mir nicht. Wie es wahrscheinlich auch anderen nicht gefällt. Oder vielleicht gibt es andere, die zufrieden sind, wenn sie einberufen werden, und dann auf der Bank oder der Tribüne sitzen. Aber ich denke nicht daran, was in Zukunft passieren könnte. Ich bin froh, dass ich bislang 22 Mal fürs Nationalteam gespielt habe, und dass ich jetzt wieder dabei bin. Ich möchte fürs Nationalteam spielen und meine Leistungen bringen.
LAOLA1: Ohne Ivanschitz und Stranzl hat sich die Hierarchie im ÖFB-Team geändert. Wie schaut die momentan aus?
Garics: Es ist heuer das neunte Länderspiel, und ich bin das dritte Mal dabei. Da kann ich zur Hierarchie nicht viel sagen. Aber auf jeden Fall ist es richtig, dass die Spieler, die bisher ganz oben gestanden sind, nicht mehr dabei sind. Ich sage, wer die Kapitänsschleife trägt, sollte eigentlich egal sein. Das ist eine Geschichte, die abseits des Platzes zählt. Jetzt kommen die Spanier, da gibt es zum Beispiel Cesc Fabregas. Der ist 22, und ist in deren Hierarchie sicher nicht der Letzte. Die Hierarchie kommt mit den Leistungen. Früher hat es geheißen, dass immer die Ältesten die Gruppe geführt haben. Natürlich zählt auch heutzutage das Alter dazu, aber der Fußball hat sich ein bisschen geändert. Es werden immer mehr junge Spieler zu Führungsspielern.
LAOLA1: Ist eine intakte Hierarchie gleichbedeutend mit guter Stimmung? Bedingt das eine das andere?
Garics: Es müssen sich alle wohl fühlen, und es muss natürlich bestimmte Regeln geben. Wenn einer auf den Tisch haut, heißt es nicht immer, dass er Recht hat. Es muss aber natürlich zwei, drei, vier Spieler geben, die das Sagen haben und das Werkl führen können. Aber ich denke nicht, dass es, wenn eine gesunde Hierarchie in der Mannschaft herrscht, automatisch heißt, dass sich die Mannschaft wohl fühlt. Es kann auch sein, dass es, wenn zwei, drei alles in der Hand haben, praktisch zur Diktatur wird. Und ich weiß aus der Vergangenheit, aus dem Kommunismus in Ungarn zum Beispiel, dass man sich nicht unbedingt wohl fühlt, wenn man unten steht. Also würde ich das nicht unterschreiben. Ich glaube, man muss immer gerne herkommen, aber man muss natürlich auch wissen, was man sich erlauben darf und was nicht. Wenn ich bei meinem Verein nie zum Einsatz komme, und kritisiere trotzdem jedes Mal alles beim Verein und in der Nationalmannschaft, werden alle sagen: Schau, dass du spielst, und dann kannst du den Mund aufmachen.
LAOLA1: Siehst du dich als Führungsspieler im Nationalteam?
Garics: Ich denke schon, dass ich einiges erzählen könnte und schon einige Erfahrung gesammelt habe. Aber ich bin sicherlich nicht der Typ, der zu jedem hingeht, ihm etwas sagt, und dann kommt vom anderen Spieler nichts - dann gehe ich sicher nie mehr wieder hin. Ich helfe jedem gerne, aber dann muss auch die Bereitschaft des anderen da sein. Dass ich praktisch in ein „Sackl“ reinrede und sich das keiner anhört, tue ich mir nicht mehr an. Dann hebe ich mir die Energie für mich auf und schaue ich, dass ich meine Leistung bringe. Ich bin auch für jedes Gespräch mit dem Betreuerstab offen, ich kann mit jedem reden. Aber es ist sicher nicht so, dass ich mich durch Interviews oder irgendwelche Aussagen in den Mittelpunkt stellen möchte. Bei mir war es immer so: Entweder sage ich, was ich mir denke, oder ich sage gar nichts. Das mag vielleicht hie und da nicht sympathisch rüber kommen, aber ich habe in der Früh immer einen Spiegel vor mir, und da möchte ich gerne reinschauen können.
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