Salzburg verpflichtet Rabiu Afolabi

- Zwei Jahre lang lehrte Rabiu Afolabi als Austrianer den Stürmern das Fürchten
Wien – Es ist wieder kein Stürmer, aber es ist eine Top-Verstärkung.
RB Salzburg sichert kurz vor Ende der Transferzeit die Rechte an Rabiu Afolabi. Er unterschreibt bis Sommer 2011.
Zwei Jahre in Wien
Der Nigerianer ist in Österreich kein Unbekannter, er war bereits von 2003 bis 2005 bei der Wiener Austria engagiert.
Nach vier Jahren in der französischen Ligue 1 beim FC Sochaux ist der Innenverteidiger zurück in der Bundesliga.
Gute Erinnerungen
Und dort hat er einen guten Namen. Die Austria-Fans haben den mittlerweile 29-Jährigen als überaus robusten und zweikampfstarken Abwehrhünen in Erinnerung.
Unvergessen etwa seine Vorstellung in der CL-Quali 2003 gegen Olympique Marseille, als der Verteidiger zuerst Mido und anschließend Didier Drogba völlig aus dem Spiel nahm.
Von Svetits geholt
Verpflichtet wurde der Afrikaner, der als ruhiger, besonnener Typ gilt, von Peter Svetits, der ihn ablösefrei aus Belgien von Standard Lüttich holte.
Davor war Afolabi auch kurzfristig beim SSC Napoli engagiert, konnte sich bei den Italienern aber nicht durchsetzen.
Sympathien verspielt
Der ÖFB-Cupsieger von 2005 verspielte gegen Ende seiner zweiten Saison bei Violett aber die Sympathien der Fans.
Der Rechtsfuß liebäugelte im Frühjahr mit einem Wechsel und schien nicht mehr so richtig bei der Sache zu sein.
Im Sommer ging der Transfer zum FC Sochaux dann auch über die Bühne. Bei den Franzosen war Afolabi stets gesetzt.
Doch nicht nach England
Im Winter handelte das angesehene englische Fußball-Magazin „FourFourTwo“ den nigerianischen Internationalen als eines der heißesten Eisen für einen Transfer in die Premier League.
Damit spekulierte offenbar auch der Kicker selbst. Angebote für eine Vertragsverlängerung bei Sochaux nahm er nicht an, sein Kontrakt lief im Sommer aus.
Aus einem Wechsel auf die Insel ist es dann aber doch nichts geworden. Und so kehrt Afolabi nach Österreich zurück. Obwohl angeblich auch Fenerbahce, Hertha BSC und Burnley interessiert waren.
Endstation Afolabi/Sekagya
Gemeinsam mit Ibrahim Sekagya könnte der Neo-Salzburger eine bärenstarke Innenverteidigung bilden.
Österreichs Stürmer wird es nicht sonderlich freuen. Bei Rabiu Afolabi heißt es für gewöhnlich nämlich: „Endstation! Ball bitte hier abgeben.“
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