

Rang zwölf für Pekoll, Bernhard wird Sechste

- Petra Bernhard landet beim Weltcup- Finale in Schladming auf Platz sechs
Schladming – Mit den Downhill-Bewerben ist die Mountainbike-Weltcup- Saison 2009 in Schladming zu Ende gegangen.
Nach den tollen Erfolgen von Lisi Osl (Sieg im Cross Country) und Anita Molcik (Zweite im Four Cross) zeigen auch am Sonntag die heimischen Athleten auf.
Markus Pekoll und Petra Bernhard schaffen es zwar nicht auf das Podest, können aber mit einem zwölften bzw. sechsten Platz voll überzeugen.
Pekoll nützt Heimvorteil
Für Lokalmatador Pekoll ist es das beste Downhill-Ergebnis im seiner bisherigen Weltcup-Karriere.
„Ich bin mehr als zufrieden. Der zwölfte Platz freut mich wirklich sehr, aber noch schöner ist der geringe Rückstand auf die besten Fahrer“, so der Schladminger, dem am Ende nur neun Sekunden auf den Sieger Samuel Hill fehlen.
Auch von der großen Unterstützung war der 22-Jährige begeistert: „Als ich als Führender in das Ziel kam, haben alle geschrien, das war ein wahnsinnig schönes Gefühl.“
Weniger ist mehr
Obwohl Pekoll vor dem Rennen mit der Nervosität zu kämpfen hat, läuft es heuer erstmals auf seiner Heimstrecke.
„Im Four Cross war ich in Schladming immer vorne dabei, nur im Downhill ist es nie gelaufen. Ich habe heuer extra den Four Cross ausgelassen und mich voll auf den Sonntag konzentriert und es ist mir aufgegangen“, freut sich Pekoll, der selbst beim Streckenbau mitgeholfen hat.
Hinter dem Australier Hill landet Samuel Blenkinsop aus Neuseeland auf Rang zwei. Der Südafrikaner Greg Minnaar wird Dritter.
Versöhnlicher Abschluss für Bernhard
Mehr als glücklich zeigt sich auch Petra Bernhard. Für die Steirerin lief es in dieser Saison nicht nach Wunsch, doch dieser sechste Rang entschädigt für einiges.
„Ich bin wirklich sehr zufrieden. Es ist heuer mein bestes Ergebnis im Weltcup, jetzt bin ich wieder extrem zuversichtlich für die nächste Saison“, so die 28-Jährige, die durch eine Jugendliebe zum Mountainbiken gekommen ist.
Einfach war die Planai jedoch nicht zu bewältigen: „In Schladming will einfach jeder fahren. So gab es am Donnerstag über 2.000 Trainings-Fahrten auf dieser Strecke, das hat sich natürlich ausgewirkt.“
Um die vielen Löcher im nächsten Jahr noch besser zu meister, hat Bernhard neben dem gewöhnlichen Training ihre eigene Methode.
„Die Kraft kommt vom Motocross“
„Das Konditionstraining im Winter gehört natürlich dazu, doch die Kraft in den Armen hole ich mir beim Motocross fahren“, verrät die Halbenrainerin.
Neben dem Mountainbiken ist Bernhard auch auf der Maschine höchst erfolgreich. Im Ladies Cup liegt sie derzeit auf Rang drei.
Der Sieg in Schladming geht bei den Damen an die Engländerin Tracy Moseley. Auf den Rängen zwei und drei landen die Französinnen Floriane Pugin und Celine Gros.
Die Niederösterreicherin Anita Molcik beendet den Downhill-Bewerb als Elfte.
Aus Schladming berichtet Carolin Lang









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