


Und 2011 siegt dann Martin Koch...
Österreichs Adler sind die Könige der Lüfte.
Die Konkurrenz stöhnt ob der Überlegenheit der ÖSV-Skispringer. Das deutsche Boulevard-Blatt Bild schreibt zum Abschluss des ersten Saison-Highlights gar von der „Vier-Ösi-Tournee“.
Kein Wunder, haben die Österreicher doch alle vier Bewerbe der prestigeträchtigen Veranstaltung für sich entschieden. Und am Ende darf sich einer als Sieger fühlen, dem diesen Erfolg wohl nur die wenigsten zugetraut haben.
Nach Überraschungssieger Wolfgang Loitzl im Vorjahr, triumphierte diesmal der Tiroler Andreas Kofler. Der Mannschafts-Olympiasieger von 2006 und Team-Weltmeister 2007 verschwand im letzten Winter in der Versenkung und tauschte zuletzt wie Phönix aus der Asche wieder auf.
Der 25-Jährige aus dem Stubaital sorgt für Österreichs nächstes Springer-Märchen und es hat beinahe den Anschein, als ob die Tournee quasi zum Ehren-Oscar für das Lebenswerk besonders ausdauernder Springer mutiert.
So gesehen gib es nicht wenige, die 2011 auf den Kärntner Martin Koch als Sieger des Vier-Schanzen-Spektakels setzen.
Egal, mit Überflieger Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern, der in Bischofshofen nach knapp 700 Tagen endlich wieder das Gefühl des Siegers auskosten durfte, verfügt Österreich über ein weiteres heißes Duo, das die Tournee einmal für sich entscheiden kann. Oder bereits in einem Monat bei den Olympischen Spielen für einen Medaillenregen sorgt.
Unübersehbar ist jedenfalls, dass im Adlerhorst des ÖSV gleich etliche Goldhamster hausen.



















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