

Iraschko: "Natürlich ist es traurig"

- Österreichische Meister unter sich - Iraschko (M.) muss bei Olympia zusehen
Wien - Sie springt momentan alles in Grund und Boden.
Skispringerin Daniela Iraschko eilt im Continental Cup von Sieg zu Sieg.
Bei den Olympischen Spielen in Vancouver ist die 26-Jährige allerdings zum Zusehen verdammt.
Damen-Skispringen hat für Vancouver keine Aufnahme in das Olympische Programm erhalten und Österreich entgeht damit eine große Gold-Hoffnung.
Träumen von Olympia
"Natürlich ist es traurig, weil wir uns alle wünschen einmal bei so einer Großveranstaltung springen zu dürfen", gesteht Iraschko im Gespräch mit LAOLA1. "Heuer würde es mir natürlich besonders taugen, weil ich im Moment so konstant springe!"
Dass sie nicht nach Vancouver dürfen, wissen die Damen bereits seit November 2006, als die IOC-Programmkommission die Aufnahme der Disziplin in das Programm für die Spiele 2010 ablehnte.
"Da die Entwicklung noch in einem frühen Stadium steckt, die internationale Bandbreite des Starterfeldes nicht gewährleistet ist und die technischen Standards der Disziplin noch nicht voll entwickelt sind", wie es damals in der offiziellen Begründung hieß.
Entscheiden die falschen Leute?
Eine Begründung, die Iraschko nur bedingt teilt: "Die besten 20 der Welt können mit Sicherheit gut springen. Man hätte ja im Vorfeld eine Qualifikation einführen können, sodass bei Olympia wirklich nur die Besten der Welt am Start stehen."
"Ich habe keine Ahnung, ob das IOC überhaupt jemals bei einem Wettkampf war. Vielleicht sind es auch die falschen Leute, die so etwas entscheiden", ärgert sich Iraschko, die aber einräumt, dass "manche Einwände 2006 vielleicht berechtigt waren".






















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