

Nina Dittrich ist hin- und hergerissen

- Solange es nicht um Mathematik geht, hat Nina Dittrich (r.) gut lachen
Wien - Unzufrieden in Wien, Heimweh in Linz.
Also geht es vorübergehend doch wieder zurück nach Wien.
Das letzte Jahr hat das Leben von Schwimmerin Nina Dittrich auf den Kopf gestellt.
Die Erfahrungen ließen die 18-Jährige erwachsen werden. Trotzdem ist sie immer noch das Küken im WM-Team des OSV.
In die Wiege gelegt
Eine Wasserratte war Dittrich schon immer, das Gefühl für die perfekte Wasserlage wurde ihr in die Wiege gelegt.
Vater und Trainer Kurt Dittrich startete bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau, Mutter Ulrike nahm an Welt- und Europameisterschaften teil.
Es dauerte nicht lange bis auch Nina Dittrich täglich ihre Längen im Wiener Stadthallenbad abspulte.
Erste Rückschläge
Erste Erfolge und Medaillen bei Jugend-Europa- und Jugend-Weltmeisterschaften folgten. Bei ihrer WM-Premiere in der Allgemeinen Klasse war Dittrich noch keine 15 Jahre alt.
„Damals ging alles noch ganz einfach“, erinnert sich die Schülerin. Doch das sollte sich ändern. Reibereien mit Trainervater Kurt und zu wenig angemessene Trainingspartner störten den Formaufbau.
Nach ihren ersten Olympischen Spielen in Peking zog Dittrich einen Schlussstrich. „Es hat einfach nicht mehr gepasst.“ Sie brach ihre Zelte in Wien ab, wechselte Trainer, Schule sowie Schwimmverein und übersiedelte nach Linz.
Gute Laune
Seither trainiert Oberösterreichs Landestrainer Helge Gödecke das Talent und ist begeistert.
„Sie ist eine noch junge Schwimmerin auf sehr hohem Niveau. Das Mädel kann noch einiges erreichen.“ Bei ihren Teamkollegen gilt sie als Sonnenschein und hat immer einen flotten Spruch auf Lager.
„Es kann noch so anstrengend sein, die Nina ist gut drauf“, sagt Kollegin Jördis Steinegger über ihre Zimmerkollegin auf Trainingslagern.























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