Ein Finne lässt Super-Seb alt aussehen

- Hirvonen, hier in Griechenland, wirbelt auch in der Türkei viel Staub auf
Kemer/Türkei - Der Finne Mikko Hirvonen auf Ford Focus erobert auf der zweiten Etappe der Türkei-Rallye die Gesamtführung.
Er führt nun den 8. WM-Lauf mit einem Vorsprung von 16,1 Sekunden auf seinen Landsmann und Ford-Teampartner Jari-Matti Latvala an.
Vierfach-Weltmeister Sebastien Loeb aus Frankreich verlor in seinem Citroen C4 viel Zeit und belegte mit 34,2 Sekunden Rückstand Rang drei.
Der Österreicher Andreas Aigner aus dem Red-Bull-Rallye-Team erreichte im Mitsubishi EVO IX das Ziel im Küstenort Kemer als Gesamt-12. und verteidigte seine Führung in der P-WRC-Wertung.
Loeb findet keinen Grund
"Ich bin heute immer am Limit gefahren. Ich glaube nicht, dass ich hätte noch schneller fahren können. Mehr ging nicht", meinte der 40-fache Rallye-Sieger Loeb ratlos.
"Ich glaube nicht, dass ich noch aus eigener Kraft etwas bewegen kann. Dafür ist Hirvonens Vorsprung zu groß."
Der Türkei-Spitzenreiter würde mit einem Sieg auch wieder die WM-Führung von Loeb übernehmen. Im Moment liegt der Franzose noch einen Zähler vor Hirvonen in Front.
Aigner fährt Konkurrenz davon
Aigner und sein deutscher Partner Klaus Wicha bauten in der P-WRC-Wertung den Vorsprung auf den zweitplatzierten Schweden Patrik Sandell, der technische Probleme hatte, auf 1:19,9 Minuten aus.
Der Steirer war danach klarerweise glücklich: "Für uns ist natürlich heute alles optimal gelaufen. Der Vorsprung ist jetzt komfortabel, zum Ausruhen ist es aber noch zu früh."
Teamchef Raimund Baumschlager stimmte ein: "Das Glück ist im Moment wirklich voll auf unserer Seite - ich kann es fast schon nicht mehr glauben. Denn während die Konkurrenz mit Defekten kämpfte, konnte Andreas ohne Probleme durchfahren."










