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25.11.2009, 11:42 Uhr

Hypo NÖ legt Protest ein

Gunnar Prokop will seinen Fehltritt gegen Metz mittels Protest ausmerzen

Wien - Was unmittelbar nach dem Urteil angekündigt worden ist, hat jetzt fristgerecht den offiziellen Weg genommen.

Hypo Niederösterreich und Trainer Gunnar Prokop legten gegen die vom Europäischen Handball-Verband (EHF) ausgesprochenen harten Strafen Protest ein.

Der achtfache Frauen-Meistercup-Gewinner und sein Betreuer haben über ihre Rechtsanwälte ein zwölfseitiges Einspruchsschreiben abgeschickt und dazu die Protestgebühr von 5.000 Euro bezahlt.

Das Warten beginnt

Markus Glaser, oberster Spielleiter im Europa-Verband, bestätigte am Mittwoch den Erhalt des Protests. "Bis eine Entscheidung fällt, wird es sicherlich einige Wochen dauern", sagte Glaser.

Der Protest wird nun in zweiter und letzter Instanz vom Berufungsgericht behandelt.


Das Gremium setzt sich aus drei Personen zusammen, wobei die EHF und Hypo je einen unabhängigen Juristen aus einer EHF-Liste nominieren dürfen. Die zwei Auserwählten bestimmen dann von der Liste einen Vorsitzenden.

Der Auslöser

Hypo und Prokop waren nach dem Ausraster des 69-Jährigen im Finish des Champions League Heimspiels gegen HB Metz (27:27) von der EHF mit drakonischen Strafen belegt worden.

Der Verein wurde zu einer Geldbuße von 30.000 Euro und Abzug des einen Punkts aus der Gruppen-Partie zur Champions League gegen die Französinnen verurteilt sowie der Trainer für drei Jahre gesperrt, aller EHF-Funktionen auf Lebenszeit enthoben und mit 45.000 Euro Strafe belegt.

Prokop hatte eine gegnerische Spielerin auf dem Spielfeld auf dem Weg zum möglichen Sieg unsanft gestoppt.



Quelle: APA

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