

Mildere Strafen für Prokop und Co.

- Der EHF reduziert die Strafen gegen Hypo Niederösterreich und Prokop deutlich
Wien - Hypo Niederösterreich hat am Montagabend vom unabhängigen, dreiköpfigen Protestkomitee des Europäischen Handball-Verbandes (EHF) das Ergebnis seiner Berufung erhalten.
Österreichs Damen-Handball-Meister hatte zuvor gegen das nach den Vorfällen im Champions-League-Heimspiel gegen Metz HB (27:27) ausgesprochene EHF-Urteil berufen.
Die Südstädterinnen siegten mit ihrem Einspruch mit einer Ausnahme auf allen Ebenen. Nur der Punktabzug aus dem Champions-League-Heimspiel gegen Metz HB (27:27) blieb aufrecht.
"unfassbar und erfreulich"
"Das ist unfassbar und erfreulich zugleich", kommentierte Club-Generalsekretär Dieter Heger in einer ersten Reaktion.
Zurückgenommen wurde die Geldstrafe gegen den Verein von 30.000 Euro, reduziert wurden die Geldbuße gegen Trainer Gunnar Prokop von 45.000 auf 10.000 Euro und die Sperre gegen den Handball-Zampano von drei Jahren auf eines.
Suspendierung zurückgenommen
Dazu nahm das Gremium auch die Suspendierung des 69-Jährigen von allen EHF-Ämtern zurück. Prokop und der Verein wollten die Entscheidung vorerst nicht näher kommentieren, kündigten aber für die kommenden Tage eine Stellungnahme an.
Der achtfache Champions-League-Gewinner und Prokop waren am 4. November vom EHF-Schiedsgericht zu den drakonischen Strafen verurteilt worden, weil Prokop als Coach gegen die Französinnen einen gegnerische Spielern in letzter Minute auf dem Parkett mit einer Körperattacke gestoppt hatte.
Hypo Niederösterreich erreichte am Wochenende den Aufstieg in die zweite Gruppenphase des laufenden CL-Bewerbes.| Um posten zu können, logge dich hier mit deinem Usernamen und Passwort ein. | |
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