


Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen
Peter Pacult verrichtet als Rapid-Trainer einen tollen Job.
Der Rekordmeister kann Erfolge vorweisen und er bildet hervorragende Talente aus.
Dass sich der 50-Jährige jetzt allerdings vor die TV-Kamera stellt und das Heimspiel gegen Europameister Spanien als ein "Gurken-Länderspiel" abkanzelt, ist mehr als unterste Schublade.
Auch die Forderung, wonach die Spieler von Rapid und Sturm erst später zum ÖFB-Kader stoßen sollten, ist unseriös.
Pacult höchstpersönlich hat, gemeinsam mit weiteren Bundesliga-Trainern, diese Variante im Vorfeld des Litauen-Spiels in Innsbruck mit dem ÖFB ausgehandelt.
Kann es sein, dass er sich ein Monat später daran nicht mehr erinnern kann?
Dass in einer Woche das Erstrunden-Nachtragsspiel gegen Sturm Graz auf dem Programm steht und die Belastung für die Spieler damit tatsächlich an die Grenzen geht, hat sich Rapid ebenfalls selbst zuzuschreiben.
Wer hat denn verlangt, dass die Hütteldorfer vor der Meisterschaft gleich zwei Jubiläumsspiele (Schalke und Liverpool) absolvieren und damit den Liga-Auftakt verschieben mussten. Hauptsache die Kassa klingelt.
Beide Beispiele zeigen, dass Rapids Probleme hausgemacht sind. Pacult sollte sich an die eigene Nase fassen und wissen, dass man nicht mit Steinen wirft, wenn man im Glashaus sitzt.
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