


Europa League ist nicht Champions League
Die Champions League geht in die Winterpause. Die Königsklasse des europäischen Klubfußballs hat ihre Gruppenspiele abgeschlossen, die Favoriten stehen im Achtelfinale. Die Außenseiter sind ausgeschieden.
Mit dem deutschen Meister Wolfsburg, Englands Traditionsverein Liverpool und Italiens Star-Ensemble Juventus Turin verpassen drei Top-Teams den Sprung unter die besten 16 Vereine.
Der Modus der UEFA meint es gut mit den so genannten Großen. Die Drittplatzierten der Eliteliga steigen im Frühjahr in die Europa League um und können dort einen neuen Anlauf Richtung Titel und Prämien unternehmen.
Und es ist nicht ausgeschlossen, dass sich zwei der drei Gescheiterten im Mai in Hamburg im Finale der Europa League gegenüber stehen.
Die Kluft zwischen den beiden europäischen Top-Ligen ist nämlich größer, als der eine oder andere vermuten möchte.
Als bestes Beispiel dafür gilt der österreichische Meister. Salzburg ist auf dem Weg in die Champions League sang- und klanglos an Maccabi Haifa gescheitert.
Das Team aus Israel war Salzburg in beiden Spielen haushoch überlegen und beendet die Champions League nach sechs Spielen ohne Punkt und ohne erzieltes Tor.
Ein historischer Negativ-Rekord, während Salzburg eine Liga tiefer nach fünf Partien als einzige Mannschaft mit blütenweißer Weste noch ohne Punkteverlust dasteht.
Deutlicher kann der Klassenunterschied zwischen den beiden europäischen Millionenligen wohl nicht dargestellt werden und im Nachhinein muss das Scheitern der Salzburger an Haifa für österreichs Fußball wohl als ein Segen und nicht als Blamage gesehen werden.
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