
"Er ist ein Mann von einem anderen Planeten"
"Er ist ein Mann von einem anderen Tennis-Planeten", würdigte der TV-Kommentator den Triumph von Roger Federer bei den Australian Open in Melbourne.
Es war der bereits 16. Grand-Slam-Titel für den Schweizer Weltranglisten-Ersten. Damit baut der Rekordhalter seinen Vorsprung auf den zweitplatzierten Pete Sampras (14 Siege) weiter aus.
Dabei ist der Eidgenosse erst 28 Jahre alt. Und schon kurz nach den ersten Feierlichkeiten verkündete er, dass sein Siegeshunger noch lange nicht gestillt sei.
Schließlich wolle er unbedingt, dass seine beiden erst sechs Monate alten Zwillinge ihren Vater bei Grand-Slam-Turnieren siegen sehen.
In diesem Jahr könnte Federer neuerlich Geschichte schreiben. Gewinnt der Schweizer auch in Roland Garros, Wimbledon und Flushing Meadows wäre er der erste Spieler seit Rod Laver 1969, der sich alle vier Grand-Slam-Titel in einer Saison sichert. Den sogenannten "Grand Slam".
Damit würden uns Journalisten endgültig die Superlative ausgehen. Bei den letzten 27 Grand-Slam-Turnieren hat er 22 Mal das Endspiel erreicht, zudem stand er 23 Mal in Serie im Halbfinale eines Majors.
Auch wenn der folgende Satz in der heutigen Zeit inflationär fällt: Das sind Erfolge, die wohl für die Ewigkeit geschaffen sind.
Ich bezweifle zumindest, dass ich mit meinen 31 Jahren einen Tennis-Spieler erleben werde, der auch nur annähernd an die Siege eines Roger Federers anschließen kann.















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